Bilder

Die Eiche von fern und nah
Luftbild Campingplatz Ludorf; Der rote Punkt markiert den Standort.
Blickrichtung: Nordwest
Ansicht von Westen über die Wiesen
Prekäre Lage: Zwischen Toilettenhäuschen (rechts), den Bungalows der Dauercamper, der Stromleitung und einem Hauptweg steht der Baum extrem ungünstig. Aus der ermittelten Höhe von ca. 23 m ergibt sich ein enormer Fallradius.
Nordansicht
Der senkrechte weiße Strich unter der Eule ist ein 2m-Zollstock. Da die Eiche als Solitär gewachsen ist, reichen die Äste rundherum bis fast auf den Boden. Vom Kronenansatz reicht eine Blitzleiste (verheilter Blitzeinschlag) bis zu den Wurzelansätzen herab.
Westansicht
Die Stelzen sind eher Elefantenbeine. Die dickste hat einen Umfang von etwa 4 Meter. Das Erdreich ist kiesig, da es im Laufe der Jahrhunderte wiederholt von der Müritz überschwemmt wurde, oder gar zum Seegrund gehörte.
Nordansicht
Aushöhlung
Der Baum selbst hat in 1 m Höhe einen Umfang von über 8 Metern! Der Hohlraum hat etwa 2 m Durchmesser. Die Stelzen sind so alt, daß die Baumrinde eine von ihnen fast völlig umschließt.
Weststelze-Mauerstein
Prima Klima! Legt man sich in die Höhle und schaut nach oben, so sieht man die trockenen Reste der Baumwurzeln. Das Totholz ist knochentrocken, da der Baum wie ein Dach wirkt und der Hohlraum gut durchlüftet ist. In die Weststelze ist ein Mauerstein eingewachsen. Alles ist voller Spinnweben.
Südansich
Gefährliche Nachbarschaft: Innerhalb des potentiellen Fallradius’ verläuft auch eine Freileitung.
Baumkrone
Blick in die Krone: mächtige, weitausladende Äste. Noch die Stämmlinge der Krone würden jeder Eiche als Stamm zur Ehre gereichen.
Warnschild
Dieses Schild weist auf Gefahren beim Besuch der Toilette hin. Der Verwalter will den Baum erhalten und unterstützt mich. Ob der Baum wirklich bruchgefährdet ist, wird die Auswertung der Untersuchung vom 29.11.07 zeigen.